Archive for 2012

Update von Mary Meeker

Mary Meeker hat ein Update Ihrer Internet Trends 2012 ins Netz gestellt. Siehe z.B. Techcrunch. Das Update hat wie die ursprüngliche Version vier Hauptblöcke :
  • Statistik: Das Mobile Internet wächst und wächst
  • Re-Imagination of nearly everything: Klasse Auflistung wie wir fast alles neu überarbeitet und neu erdacht haben und neu damit umgehen können: Computer, Kommunikation, Benutzerschnittstellen, Wissen, Photographie, Navigation, News, Zeitschriften, Bezahlsysteme etc.
  • Asset-light generation: Benutzen statt Besitzen führt zu mehr Platz, Zeit und Geld. Dies hat Auswirkungen z.B. auf den Musikmarkt, auf den Videomarkt, den Hotel- und Häusermarkt, Automarkt, Dienstleistungsmarkt, Büchermarkt , sogar auf den Arbeitsmarkt etc. Insgesamt kann der Anwender das bekommen was er will zu dem Zeitpunkt an dem er will. Für schlaue und flexible Menschen wird es in Zukunft noch leichter möglich sein, Geld zu verdienen.
  • Die wirtschaftliche Entwicklung der USA: Es gibt im Tech-Umfeld viele Themen, bei denen die USA führend sind und sogar wieder eine Spitzenposition einnehmen konnten, allerdings erscheint Mary die Verschuldung dermassen hoch, dass sie pessimistisch in die Zukunft schaut.
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Die Top 20 Startup-Hochburgen

Berlin ist weltweit sehr beliebt und hip, aber es reicht aufgrund der tatsächlichen Ergebnisse nur auf Rang 15. München ist leider nicht mal auf der Liste :-( Das ist die Rangliste (Ecosystem Report von Startup Genome und Telefonica) :
  1. Silicon Valley
  2. Tel Aviv
  3. Los Angeles
  4. Seattle
  5. New York City
  6. Boston
  7. London
  8. Toronto
  9. Vancouver
  10. Chicago
  11. Paris
  12. Sydney
  13. Sao Paulo
  14. Moscow
  15. Berlin
  16. Waterloo (Canada)
  17. Singapore
  18. Melbourne
  19. Bangalore
  20. Santiago
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2012 Gartner´s Hype Cycle

Gartner’s 2012 Hype Cycle for Emerging Technologies Identifies “Tipping Point” Technologies That Will Unlock Long-Awaited Technology Scenarios

Gartner fasst seine Ergebnisse folgendermassen zusammen: “Big data, 3D printing, activity streams, Internet TV, Near Field Communication (NFC) payment, cloud computing and media tablets are some of the fastest-moving technologies identified in Gartner Inc.’s 2012 Hype Cycle for Emerging Technologies.” Vielen Dank an den Blog der Innovationswerkstatt für die gute deutsche Zusammenfassung.
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Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz widerlegt die vier größten Sanierungsirrtümer

Eine meiner Herzensangelegenheiten ist der sinnvolle Umgang mit Ressourcen. Der größte Einzelposten dürfte die Wärmeerzeugung in Gebäuden sein. Das Umweltbundesamt beschreibt dies für 2010 so: Betrachtet man den Anteil der Sektoren am Endenergieverbrauch 2010, so hat der Verkehr einen Anteil von rund 28 %, die Haushalte von 29 %, die Industrie von 28 % und der Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistung (GHD) von 15 %. Bei den Haushalten spiegelt sich im energieträgerspezifischen Endenergieverbrauch (siehe Abb. „Endenergieverbrauch 2010 nach Sektoren und Energieträgern“) das Heizverhalten wieder. Der Anstieg der Gradtagszahlen im Jahr 2010 gegenüber 2009 ließ den Energieverbrauch für Raumwärme größer werden. Über die Jahre ist die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf gestiegen und die Raumwärme macht rund drei Viertel des Energieverbrauchs in Haushalten aus. Hier sind es vor allem Erdgas und Heizöl, die den höchsten Verbrauch aufweisen. Auch erneuerbare Wärme (zum Beispiel Solarthermie, Wärmepumpen und Holzpellets) und Fernwärme werden verstärkt in diesem Sektor eingesetzt.

Auch beim GHD-Sektor spiegelt sich bei der Betrachtung des Endenergieverbrauchs nach Energieträgern das Heizverhalten wieder. Die Raumwärme macht hier die Hälfte aus. Gleichzeitig ist aber der Anteil am Endenergieverbrauch von Strom am höchsten, was auf den verstärkten Einsatz von mechanischer Energie und Beleuchtung zurückzuführen ist.

Die Industrie verbraucht jeweils zu einem Drittel Strom und Gase. Zwei Drittel des Endenergieverbrauchs wird für Prozesswärme benötigt. Mechanische Energie sorgt für ein Viertel des Verbrauchs, während Raumwärme nur einen kleinen Anteil am Verbrauch hat.

Im Verkehrssektor werden zu über 90 % Kraftstoffe aus Mineralöl eingesetzt. Biokraftstoffe und Strom spielen noch eine geringfügige Rolle beim Endenergieverbrauch in diesem Sektor. Fast die gesamte Menge der im Verkehr genutzten Energie wird in mechanische Energie umgesetzt.”

Die deutsche Energieagentur dena nimmt sich deshalb diesem Thema an: Beim Stichwort „energetische Gebäudesanierung“ denken die meisten an gut gedämmte Häuser mit geringen Energiekosten, an den Abschied von alten, zugigen Fenstern und an Wärme aus erneuerbaren Energien. So möchte man wohnen. Manch einer fragt sich aber auch: Kommt mit der Dämmung der Schimmel? Ist die Sanierung nicht viel zu teuer? Und sieht das Haus nach der Sanierung wirklich besser aus als vorher? Führende Branchenvertreter und Experten, die sich in der „Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea)“ zusammengeschlossen haben, kommentieren die größten Sanierungsirrtümer.”

Irrtum 1: Energiesparende Sanierungen rechnen sich nicht.

Irrtum 2: Wärmedämmung führt zu Schimmelbildung.

Irrtum 3: Die energetische Gebäudesanierung geht zu Lasten einer guten Architektur.

Irrtum 4: Energetisch sanierte Häuser sind für Mieter kaum bezahlbar.

Die Fortschritte der letzten Jahre finde ich sehr bemerkenswert und freue mich auf die Zukunft, wenn der Großteil des Immobilienbestands sinnvoll moderniesiert ist.

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Kinder im Netz

Die Kampagne sicher-online-gehen.de finde ich klasse: Hier wurde alles zusammengetragen, was es zum Thema Kinder im Netz an Informationen gibt. Ich freue mich sehr, dass es heutzutage etliche Möglichkeiten gibt, Kinder in Raten ans Internet zu gewöhnen. Für PC-User scheint die Jugendschutzsoftware Klicksafe sehr geeignet zu sein, ich selber nutze die eingebauten Schutzmechanismen von Apples Mac OSX. Die Jugendschutzmöglichkeiten der Smartphones und Tablets finde ich ziemlich mangelhaft – aber ich hoffe, dieses Thema wird auch noch gelöst.
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