eRUF Greenster

img_26141Letzte Woche hatte ich das Vergnügen, den eRUF-Prototyp zu fahren. Wirklich extrem beeindruckend. Es war meine erste Fahrt mit einem E-Auto ! Da ich schon einige Artikel darüber gelesen habe, hatte ich eine gewisse Vorstellung wie sich das anfühlen könnte – nach der Fahrt kann ich jetzt sagen: 911 und E passen sehr gut zusammen. Der Prototyp ist natürlich noch nicht so ausgewogen wie ein Serienfahrzeug – macht aber extrem Lust auf die Serie. Am 10. Oktober 2008 präsentierte die RUF Automobile GmbH der Weltöffentlichkeit den ersten elektrisch angetriebenen Sportwagen aus Deutschland. Inzwischen konkretisieren sich die Fakten für den Anlauf der Fertigung des eRUF Greenster, eine Gemeinschaftsarbeit von RUF und Siemens (mit LiTec-Batterien). Es gibt bereits einen Greenster-Prototyp, der leider zu Repräsentationszwecken unterwegs war. Wie ich vom Marcel (Bild links) , dem Sohn des Firmengründers, erfahren habe, will RUF die ersten ca. 10 Fahrzeuge der Vorserie heuer noch ausliefern. Ich habe mich natürlich als Testfahrer angeboten – was allerdings wohl nicht in Erfüllung gehen wird 🙁

Ich bedanke mich bei Vater und Sohn Ruf für die tollen Probefahrten und die Führung, zolle höchsten Respekt für die mutige Entscheidung, einen E-Sportwagen zu bauen und wünsche dem gesamten Team auch für das E-Engagement alles Gute !

PS: Ich finde den Greenster nicht nur aus technischen Gründen extrem spannend sondern darüberhinaus ein extrem schönes Auto (Bild: Scan vom Prospekt)!

Greenster - Scan vom Prospekt

Anbei noch ein Video, dass den eRUF in Action zeigt:

http://www.youtube.com/watch?v=ai2ZPd_HcW8

2 Kommentieren
  • Stefan Heß
    Posted at 12:36h, 08 März

    Macht einen tollen Eindruck – wenn diese Technologie bei “PS-starken”-Autos funktioniert, wann werden wir eine größere Verbreitung von Alltagsautos mit Elektromotor erleben? Wo liegt das Problem in der Umsetzung? Fehlende Infrastruktur Stichwort “Tankstationen” oder mangelnde Zahlungsbereitschaft auf Kundenseite?

    Welche konkrete Chancen bieten sich Deiner Meinung nach für junge Startups? Siehst Du einen Dienstleistungsmarkt der neben den großen Anbietern bestehen kann? Welche Zusatzprodukte sind für Endverbraucher interessant?

  • Reiner
    Posted at 13:31h, 12 März

    Hi Stefan,

    ganz persönlich sehe ich drei große Felder, warum sich das E-Auto noch nicht durchgesetzt hat:

    – Die Technik: Insbesondere die Leistungsfähigkeit der Akkus behindert derzeit noch die volle Konkurrenzfähigkeit

    – Die Kunden: Zumindest bis jetzt wollten WIR keine 3L-Lupos etc., sondern jeder ging mit seinem Budget an oder über die Grenze, um ein standesgemässes Automobil (mit eingebauter Superhaptik der Kunststoffe, Alufelgen, Sitzheizung, adaptiven Kuervenlicht etc.) zu kaufen.

    – Die Automobilkonzerne und die Ölindustrie dürften bis dato nur eine eingeschränkte Notwendigkeit für radikale Neuerungen sehen

    Weiterhin wollte ich auf die Diskussion in Facebook verweisen, die sich dort zu diesem Blogeintrag ergeben hat. (Kann mir jemand einen Tip geben, wie ich die Diskussion auf FB auch in meinen Blog zurückspiegeln kann ?)

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