Virtual Goods

Habe eben einen sehr interessanten Artikel auf Techcrunch über virtual goods gelesen. Seit ich vor ein paar Monaten SL ausprobiert habe und es mich nicht gepackt hat, frage ich mich, ob ich entweder grundsätzlich einfach zu alt für virtuelle Welten bin oder es mich jederzeit packen kann. Ich kenne Menschen, die schon irgendwann mal in einer virtuellen Welt völlig aufgegangen sind (nicht nur Gamer, wenngleich gaming immer ein Teil der Faszination war). Virtuelle Welten scheinen unter bestimmten Umständen eine Superanziehungskraft auszuwirken und dann braucht es natürlich auch virtuelle Güter. Apropos SL: Ich kann ja wirklich noch nichts damit anfangen, aber diese Tonality, dass es sich nur um Stilblüten handelt, verstehe ich auch nicht. Meine Meinung ist: Natürlich ist die Marketing/PR-Maschine von SL ziemlich perfekt, aber es gibt eine Menge Leute (ich kenne welche persönlich), die das faszinierend finden, daher hat es für mich seine Berechtigung.

Bin gespannt, ob ich auch mal in einer virtuellen Welt versinke und für welche Güter ich in dieser Welt dann wieviel bezahlen werde.

Weiter zur Diskussion: What every Web 2.0 entrepreneur should know about virtual goods von Andrew Chen.

Update 1.8.07: Einen sehr guten Überblick über das Thema virtuelle Welten gibt von Marcus Breuer. Insbesondere die Liste der derzeit bekannten Virtuellen Welten ist zu erwähnen. Siehe auch den Bericht The Future of the Virtuel Worlds.
Update 2.8.07: Ups, Disney kauft Club Penguin für 700 M$.

1 Comment
  • Stefan
    Posted at 16:48h, 21 Juni

    Es stellt sich mir die Frage für wie lange man sich tatsächlich für SL interessiert oder anders herum: Wann fängt es an langweilig zu werden? Computerspieler können davon ein Lied singen: Nach ein paar Wochen oder Monaten wird es langweilig. Es gibt nur ein paar wenige Spiele die dauerhaft faszinieren – offenbar Word of Warcraft. Grundsätzlich denke ich sollte man auch SL als Spiel betrachten und wer sich virtuell aufhübschen möchte, der ist auch bereit für virtuelle Güter Geld auszugeben. Insofern: Aus der Business-Perspektive sind virtuelle Güter interessant, aus persönlicher User-Sicht kann ich überhaupt nichts mit anfangen.

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